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Goldspur Eimelrod (Qualitätstour)

Auf einen Blick

  • Start: Dorfgemeinschaftshaus, Am Mühlenbach 22, 34508 Willingen-Eimelrod
  • Ziel: Dorfgemeinschaftshaus, Am Mühlenbach 22, 34508 Willingen-Eimelrod
  • mittel
  • 8,08 km
  • 2 Std. 17 Min.
  • 173 m
  • 589 m
  • 462 m
  • 80 / 100
  • 40 / 100

Beste Jahreszeit

Der Themen-Rundweg beschäftigt sich mit dem Erz-Bergbau und der Goldgewinnung in der Region zwischen dem 11. und 15. Jahrhundert. Entlang der Goldspur Eimelrod informieren Sie insgesamt 8 Infotafeln zum Thema.

Was kann man sehen?
Viele Bergbau-Relikte in und um Eimelrod, die zumindest teilweise mittelalterlichem und frühneuzeitlichem  Bergbau zugeordnet werden können, sind der Suche und Gewinnung von Gold zuzuschreiben. Vor allem ihr räumlicher Bezug zu den über 320 Millionen Jahre alten Schwarzschiefern weist darauf hin, da diese aufgrund ihrer geologischen Entstehung goldhaltig sind. Im weiteren Umfeld wurden auch Eisen, Kupfer, Mangan und Schwerspat abgebaut.
Bis heute weisen verstürzte Stollenmundlöcher und Schächte, Abraumhalden, Pingen oder der für Forschungszwecke noch zugängliche Heinrichstollen auf die Aktivitäten der Bergleute hin.

Als Eimelrod am Meer lag…
Die geologische Geschichte von Eimelrod beginnt im Zeitalter des Devons vor ca. 400 Millionen Jahren. Damals lag die hiesige Region in der Nähe des Äquators und in einem Meer, in dem verschiedene Sedimente abgelagert wurden.
Beim Zusammenstoß zweier Kontinentalplatten wurden diese Meeressedimente zu einem Gebirge aufgefaltet. Das heutige Rheinische Schiefergebirge und mit ihm das Upland ist Teil dieser uralten Gebirgslandschaft, die im Laufe der Zeit durch Verwitterung und Erosion abgetragen wurde. Dieser Prozess hält bis heute an und spielt bei der Bildung der Goldvorkommen eine wichtige Rolle.

 

Wie kommt das Gold ins Gestein?
Das Gold der Region stammt aus bestimmten Gesteinsschichten des Rheinischen Schiefergebirges, wo es vor über 320 Millionen Jahren durch chemische Reaktionen in Meeressedimenten eingelagert wurde. Durch die gebirgsbildenden Kräfte wurden die Ablagerungen verfestigt und sind bis heute im Untergrund als goldhaltige „Schwarzschiefer“ anzutreffen.
Die goldhaltigen Gesteinsschichten wurden im Lauf der Jahrmillionen durch Verwitterungsvorgänge abgetragen und durch Bäche und Flüsse wegtransportiert. Das im Gestein enthaltene Gold wurde dabei herausgelöst und im Sediment der Fließgewässer als „Seifengold“ angereichert. An günstigen Stellen kann man es noch heute auswaschen.

Aber auch die goldführenden Muttergesteine wurden in der Vergangenheit abgebaut. Das bedeutendste Abbaugebiet befand sich am Eisenberg bei Korbach, wo über Jahrhunderte hinweg rund 1,2 Tonnen Gold gewonnen wurden. Die Goldlagerstätte kann heute in einem Besucherbergwerk besichtigt werden (www.goldspur-eisenberg.de)

Wegbeläge

  • Unbekannt (99%)
  • Asphalt (1%)

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