© Sabrina Voss/Sauerland Tourismus

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Abenteuerlust, Höhenerfahrung, ausloten der eigenen Grenzen

Skywalk Willingen nach einem Jahr weiter auf Erfolgskurs

Gut ein Jahr nach Eröffnung der längsten freischwingenden Hängebrücke der Welt, blicken Betreiber und Touristiker zurück und ziehen Bilanz, was der Skywalk Willingen dem Weltcup-Ort gebracht hat. „Der Skywalk sorgt dafür, dass die Bettenauslastung in Willingen wieder gestiegen ist und wir das Vor-Corona-Niveau wieder erreicht haben, teils sogar darüber hinaus liegen“, betont Tourismusdirektor Norbert Lopatta. Mit den Sommerferien in Niedersachsen, bald auch in NRW und Hessen, bricht jetzt die Hochsaison an.

100.000 Besucher jährlich sollte die neue Attraktion anlocken – so die Überlegung der Betreiber bei der Planung. Diese Erwartungen wurden deutlich übertroffen. Die gute Entwicklung der Besucherzahlen setzt sich auch im aktuellen Jahr fort.

Was ist es, was die Besucher so fasziniert? Abenteuerlust, der Reiz der Höhe, das Austesten der eigenen Grenzen. Respekt vor Höhe ist angeboren und ein natürlicher Schutz. Schon nach wenigen Metern auf dem leicht schwankenden Pfad fällt der Erdboden steil ab, gewinnt die Brücke rasant an Höhe. Das Herz klopft, der Atem geht schneller. Jeder Fünfte kehrt an dieser Stelle um. Den Blick nach vorn, nicht nach unten, und das Festhalten der armdicken Stahlseile vermittelt ein gewisses Gefühl der Sicherheit. Wer sich von diesen Empfindungen befreit, ist aufnahmebereit für den imposanten Eindruck der weiten, welligen Landschaft. Am Ende angekommen, festen Boden unter den Füßen, ist die Anspannung verschwunden und macht Platz für Stolz und unvergessliche Erinnerungen. Das spricht sich herum, in den Sozialen Medien kursieren unzählige Bilder.

Auch ein Jahr nach Eröffnung lässt die Nachfrage nicht nach. Tagesausflügler nehmen bis zu 3 Stunden Anfahrt in Kauf, um sich ihren Adrenalinkick zu holen. Für nicht wenige Willingen-Urlauber ist die weltweit längste Hängebrücke mit ein Grund für ihre Destinationsauswahl. Selbst aus den umliegenden Tourismushochburgen kommen die Gäste, um den Skywalk zu erleben. „Das bereichert die gesamte Region“, ist Lopatta überzeugt. Die Eröffnung im Sommer 2023 hatte ein riesiges Medieninteresse hervorgerufen. „Das reichte zwar nicht an das Skispringen heran, war aber nicht ganz weit davon entfernt“, weiß der Tourismusexperte.

Gern nutzen die Touristiker die Neuheit, um ihre Veranstaltungen und Angebote zu bereichern. So war die Skywalk-Überquerung der Höhepunkt der Ultrawanderung Extrem Extrem im Juni.

Der Besucherandrang ist insbesondere bei gutem Wetter, in den Ferien und an den Wochenenden groß. Um die Parkplatzsituation im Stryck zu entspannen und den Besuchern einen weiteren sehenswerten Teil Willingens vor Augen zu führen, haben die Betreiber eine Kooperation mit der Ettelsberg Seilbahn geschlossen. Besucher parken auf dem geräumigen Großraumparkplatz am Ettelsberg. Das dort erhältliche Kombiticket beinhaltet die Fahrt mit der Kabinenbahn sowie den Zugang zum Skywalk. Die Ettelsberg Seilbahn Gesellschaft hat den 4 Kilometer langen Wanderweg vom Hochheideturm rüber zum Mühlenkopf aufgearbeitet. Schon bei der Auffahrt können die Gäste die schöne Aussicht in den geräumigen Panoramagondeln genießen. Bei der kleinen Wanderung rüber zum Skywalk erleben sie entspannt einen kleinen Teil der im Spätsommer blühenden Hochheide bis sie die leicht schwankende Hängebrücke betreten und bereits nach wenigen Metern hoch oben über dem Strycktal schweben.

„Auch bei uns hat der Skywalk alle Erwartungen übertroffen“, weiß Seilbahn-Geschäftsführer Jörg Wilke zu berichten. Die Nachfrage sei deutlich zu spüren. Immer mehr Skywalk-Besucher würden die Vorteile des Kombitickets erkennen. „Die Möglichkeiten, die der Ettelsberg mit Hochheideturm, Spielplatz, Erlebnis- und Wanderwegen bietet und die Verbindung mit dem Skywalk-Besuch bilden ein stimmiges Gesamterlebnis und füllen bei einem Ausflug schon fast das Tagesprogramm.“

Seit der Skywalk-Eröffnung hat sich auch an der Mühlenkopfschanze einiges getan. Getränke und kleine Snacks gibt’s am neuen Kiosk. Die sanitären Anlagen wurden optimiert. Standen an den Eingängen beiderseits der Brücke zunächst nur Kassenautomaten, so gibt es inzwischen eine zusätzliche, personell besetzte Kasse. Wahlweise kaufen Besucher ihre Tickets im neuen Onlineshop.

Die Betreiber streben auch künftig eine gute und kontinuierliche Frequentierung an. Diese ist natürlich immer wetter- und saisonabhängig. Um das große Interesse zu erhalten und die Erlebnisqualität noch weiter zu verbessern, machen sich die Betreiber fortlaufend Gedanken. Weitere Attraktivierungen für Familien sind angedacht, aber noch nicht konkret.

 

 

 

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