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title: "\"Leave no trace\" - Gemeinsam für die Natur"
url: "https://www.willingen.de/leave-no-trace"
description: "Verantwortungsvolles Verhalten in der Natur, um Umweltverschmutzung zu vermeiden und natürliche Lebensräume zu schützen."
language: "de"
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Leave no trace
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  **Gemeinsam für die Natur**

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7 Grundsätze zum Schutz der Natur
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Paar wandert über einen Höhenzug im Sauerland

Die herrliche Landschaft des Hochsauerlands mit ihren ausgedehnten Wäldern lädt zu Spaziergängen und weitläufigen Touren zu jeder Jahreszeit ein. Erlebe Naturgenuss pur, während du respektvoll und nachhaltig mit der Natur umgehst.

Wir möchten dir dazu die Philosophie von „Leave No Trace“ ans Herz legen. „Leave no trace“ bedeutet mehr als nur Spuren zu vermeiden. Es ist eine Lebenseinstellung, die sicherstellen soll, dass unsere Naturerlebnisse keine bleibenden Schäden hinterlassen. Dieses Konzept gründet sich auf sieben grundlegende Prinzipien.

Indem du diese sieben Grundsätze beherzigst, trägst du aktiv dazu bei, die Natur zu schützen und ihre Schönheit intakt zu halten. Wir laden dich ein, Teil dieser nachhaltigen Reisegemeinschaft zu sein und die Wunder unserer Welt in Einklang mit der Natur zu erleben. Zusammen können wir sicherstellen, dass jeder Besuch ein positiver Beitrag zum Erhalt unserer Umwelt ist.

 

- Plane im Voraus und bereite dich gut vorNeue Greentrails-App in Appstores downloadbar
    
    Durch eine sorgfältige Planung kannst du sicherstellen, dass du die Natur in ihrer unberührten Schönheit erlebst, ohne sie zu beeinträchtigen. 
    Wähle eine geeignete Tour aus, die zu deinem Können und deiner Ausdauer passt und mache dich mit dem Streckenverlauf vertraut. Die Wanderwege rund um Willingen sind gut ausgeschildert, dennoch solltest du die Wanderroute mittels Wanderkarte oder digital per GPS vorbereiten. So kannst du besser Abstecher zu Sehenswürdigkeiten oder eine Einkehr unterwegs einplanen. Informiere dich über die aktuellen Wetterverhältnisse und passe deine Kleidung daran an. Festes Schuhwerk sollte selbstverständlich sein, Wanderstöcke können Gelenke, Muskeln und die Wirbelsäule entlasten. Ein Regenschutz sorgt dafür, dass Kleidung und Gepäck trocken bleiben, so dass die Wanderung selbst bei nasser Witterung Spaß macht und ganz besondere Sinneseindrücke beschert. Sorge für ausreichend Verpflegung und Getränke, die du selbstverständlich in wiederverwendbaren Behältnissen transportierst.
- Betrete und verlasse die Natur mit Respekt Blühende Heidenelke
    
    Achte darauf, keine Spuren zu hinterlassen und respektiere die Wildtiere und Pflanzen in ihrem natürlichen Lebensraum.
    Jeder Eingriff in die Natur verändert diese, auch wenn uns das auf den ersten Blick trivial erscheint.  Pflücke keine Wildblumen, bei ihnen kann es sich um seltene, geschützte Arten handeln, deren Bestand gefährdet ist. Auch das Abknicken oder Niedertreten von Pflanzen verursacht Schaden. Schneide oder breche keine Äste von Bäumen ab, denn diese können wichtige Triebe für den Baum darstellen. Die Rinde dient dem Baum als Schutz, ritze also nichts hinein.  
    Beschädige keine Moosschichten, sie dienen als Wasserspeicher und -filter, außerdem sind sie Lebensraum für viele Kleinstlebewesen. 
    Nimm keine Andenken aus dem Wald mit! Das Aufsammeln von abgeworfenen Geweihen und Federn ist sogar gesetzlich verboten, aber auch Äste und Steine haben ihren Platz im Ökosystem. Sie sind Lebensraum von Pflanzen und Tieren und können durch Verlagerung beispielsweise das Fließsystem eines Bachs verändern. 
    Baue keine Sitzgelegenheiten oder Gräben, sondern belasse alles an seinem Platz.
- Reise und campe auf festgelegten WegenBikepacking im Sauerland
    
    Halte dich an markierte Wege und Campingplätze, um die Störung von sensiblen Biotopen zu minimieren. Befolge Schilder und Absperrungen und nimm notfalls Umwege in Kauf, um die empfindliche Vegetation zu schützen. Lass keine Trampelpfade entstehen. Störungen im sensiblen Gleichgewicht der Ökosysteme führen zu sichtbaren Spuren. 
    Du willst unterm Sternenhimmel übernachten? Nutze dafür den Trekkingpark Sauerland und erlebe unbeschwerten Naturgenuss. 
    Neun ausgewählt schöne Trekkingplätze liegen an beeindruckenden Aussichtspunkten, in mystischer Umgebung, auf den höchsten Berggipfeln, an kraftgebenden Seelenorten oder an im Sommerschlaf schlummernden Skipisten. Naturerwachen bei Sonnenaufgängen und farbenfrohe Sonnenuntergänge erwarten dich.
    Die Trekkingplattformen für maximal 4 Personen erreichst du über die Top-Qualitätswege Uplandsteig und Diemelsteig - 129 km voller Naturschönheit. Jetzt schnell sein und buchen!
- Hinterlasse keine AbfälleTrekkingpark D2 am Diemelsteig
    
    Nimm all deinen Müll mit und entsorge ihn ordnungsgemäß, einschließlich organischer Materialien, um die Umweltbelastung zu minimieren. Abfälle gehören nicht in die Natur! Hinterlassener Müll ist unschön anzusehen und schädlich für das ökologische Gleichgewicht. 
    Richte dich bereits bei der Vorbereitung deiner Wanderung darauf ein und benutze möglichst wiederverwendbare Behälter für Proviant und nachfüllbare Flaschen. Nimm eventuell anfallende Verpackungen, Taschentücher und dergleichen zurück nach Hause und entsorge sie in dem entsprechenden Mülleimer. 
    Auch organische Abfälle wie Obstreste und Eierschalen gehören nicht in die Natur! Die Schalen von tropischen Früchten wie Bananen und Zitrusfrüchten benötigen in unseren Gefilden mehrere Jahre, bis sie vollständig verrottet sind.
    Bei menschlichen Ausscheidungen ist zu beachten, dass sie sich möglichst schnell zersetzen und keine Tiere anziehen. Grabe daher ein ca. 20 cm tiefes Loch und bedecke es anschließend wieder. Halte 100 m Abstand zu Gewässern. Solltest du Toilettenpapier benutzen, hinterlasse dieses nicht in der Natur, sondern benutze einen Hygienemüllbeutel für den Weg nach Hause. 
    Jede unserer Trekkingplattformen verfügt übrigens über eine Komposttoilette.
- Minimiere das FeuerrisikoTrekkingplatz D4 am Diemelsteig
    
    Falls erlaubt, entfache Feuer nur in dafür vorgesehenen Bereichen und sorge dafür, dass sie vollständig gelöscht sind, bevor du gehst.Lagerfeuer sind gemütlich und Gegrilltes vom Feuer ist lecker. Aber: Kleine Feuer können große Brände entfachen. Daher ist das Entzünden eines Lagerfeuers in der Natur verboten und nur an den markierten Feuerstellen der offiziellen Grillstationen gestattet, deren Nutzung vorher angemeldet werden muss. Auch hier kann bei Trockenheit und heftigem Wind das Feuermachen untersagt sein.
    
    **Das Projekt Trekkingpark ist nur möglich, weil es u.a. keine Feuerstellen gibt. Das Anlegen von Lagerfeuern oder Entzünden von Grillstellen und Hobokochern ist untersagt, Esbit- und Gaskocher sind erlaubt.**
- Respektiere die TierweltRotwild im Wild- und Freizeitpark Willingen
    
    Halte einen sicheren Abstand zu Wild- und Weidetieren und beeinträchtige ihre natürlichen Verhaltensweisen nicht.
    Vermeide es, Tiere zu stören oder gar zu stressen und zur Flucht zu treiben. Verhalte dich so, dass sie dich bestenfalls gar nicht bemerken. Halte Abstand, besonders während sensibler Zeiten wie der Brutzeit, bei Hitze oder im Winter, wenn Flucht lebenswichtige Energie kostet.
    Füttere keine Tiere, auch wenn sie danach betteln, denn das kann für sie lebensbedrohliche Folgen haben. Lasse keine Essensreste zurück und bewahre Lebensmittel sicher auf, auch in Bezug auf einheimische Tiere wie Enten oder Eichhörnchen. Es gibt Ausnahmen, wie das tiergerechte Füttern von Vögeln im Winter.
    Wenn du einen Hund dabeihast, halte ihn an der Leine und unter Kontrolle. Besonders im Frühling, wenn die Jungtiere wie z.B. Rehkitze zur Welt kommen, dürfen Wildtiere und Bodenbrüter nicht gestört werden. Freilaufende Hunde können großen Schaden anrichten und schlimmstenfalls den Tod von Wildtieren verursachen. Hundekot ist außerdem schädlich für die Mahd, die als Tiernahrung verwendet wird.
    Berühre niemals scheinbar verlassene Jungtiere, es sei denn, sie sind offensichtlich in Gefahr, z. B. verletzt. Informiere dich beim NABU über Pflege- und Auffangstationen in der Nähe oder beim zuständigen Forstamt.
- Sei rücksichtsvoll gegenüber anderen BesuchernWanderpaar am herbstlch gefärbten Waldrand
    
    Respektiere die Ruhe und Privatsphäre anderer Naturfreunde, um ein harmonisches Miteinander zu gewährleisten.
    Viele Menschen möchten die schöne Landschaft unserer Ferienregion genießen. Grundsätzlich dürfen Wälder von jedermann zu Erholungszwecken betreten werden, ausgenommen sind besonders geschützte Areale. Es gibt getrennte Wander- und Radwege, viele Trassen werden aber von Wanderern oder Radfahrern gleichermaßen genutzt. Neben dem respektvollen Umgang mit der Natur und ihren Bewohnern dient die gegenseitige Rücksichtnahme dem Wohlbefinden aller Wald- und Naturnutzer. Nutze die Wege verantwortungsvoll, verhalte dich vorausschauend, sei freundlich und lass andere gefahrenfrei passieren.Vermeide die Nutzung von Musik oder anderen Lärmquellen und führe Gespräche in einer ruhigen Tonlage.