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Sebastian Kneipp

Pfarrer und "Wasserdoktor"

Sebastian Anton Kneipp wurde am 17. Mai 1821 im oberschwäbischen Stephansried als Sohn eines armen Webers geboren. Schon früh musste er ein Zubrot verdienen, indem er seinem Vater am Webstuhl half und sich als Viehhirte verdingte. Später wurde er Knecht in Grönebach und bekam dort Kontakt zum Ortspfarrer, der ihm die Pflanzenheilkunde nahebrachte.

Ein entfernter Verwandter ermöglichte Kneipp später den Besuch des Gymnasiums, wo er 1948 ein Theologie-Studium aufnahm. Ein Jahr später erkrankte er an Tuberkulose und behandelte sich selbst mit Wasseranwendungen, nachdem er ein Buch zu diesem Thema gelesen hatte.
Nach seiner Genesung führte er die Behandlungen mit Wasser bei sich und anderen fort. Die von ihm begründete Wasserkur (Hydrotherapie) ist eine der " fünf Säulen der Kneippschen Gesundheitslehre.

Bilder Sebastian Kneipp:
Mit freundlicher Genehmigung der Kneipp-Werke, Würzburg

Priesterweihe

Weiterentwicklung der Gesundheitslehre

1852 empfing Sebastian Kneipp die Priesterweihe und wurde Kaplan, bis er schließlich 1855 Beichtvater im Dominikanerinnenkloster in Wörishofen wurde.
Er entwickelte seine Lehren weiter und behandelte Kranke gegen den massiven Widerstand von Ärzten und Schulmedizinern. Immer mehr Kurgäste und Adlige kamen nach Wörishofen, um sich von Kneipp kurieren zu lassen. Mittellose und Waisenkinder erfuhren stets eine kostenlose Behandlung.

Der erste Kneippverein
Die letzten Jahre

1890 wurde der erste Kneippverein gegründet. Wörishofen entwickelte sich zum Kurort, Kneipp hielt Gesundheitsvorträge, schrieb Bücher und wurde schließlich europaweit bekannt. 1894 erhielt er eine Audienz bei Papst Leo XIII, der sich auch von ihm behandeln ließ.
Im gleichen Jahr zeigte er erste Krankheitsanzeichen, erholte sich aber zunächst wieder. Anfang 1897 stellte man einen Tumor im Unterleib bei ihm fest. Er lehnte eine Operation ab und ließ sich weiter mit Wasseranwendungen behandeln, bis er am 17. Juni 1897 im Alter von 76 Jahren starb.

"Wer nicht jeden Tag etwas für seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern."

Sebastian Kneipp (1821 - 1897)

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