Willingen Sauerland Alles was ich will!

Sehenswertes

Natur erleben

Natur erleben

In Willingen gibt es viel zu erleben, zu entdecken und zu erkunden.  Freizeiteinrichtungen und die herrliche Natur warten auf Ihren Besuch!


Schieferbergwerk

Die Willinger Unterwelt
Logo Geopark Waldeck-Frankenberg
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Die Willinger Unterwelt
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Entdecken Sie die Willinger Unterwelt! Ein Blick auf die Dächer und Fassaden der Willinger Häuser macht klar, was man unter Tage zu sehen bekommt: uraltes, grau-schwarz glänzendes Gestein. Unter fachmännischer Führung erhalten Sie im Besucherbergwerk Einblicke in die Arbeitsmethoden der Bergleute, die Entstehung des Dachschiefers und die Herstellung der Schieferplatten.

Oder Sie nutzen die Ruhe im Besucherbergwerk für eine Exklusiv-Entspannung - tanken Sie neue Energie für den Alltag. Mehr Infos unter: Gesundheit & Kuren  

Bergbau mit Tradition:
Der Geopark Waldeck-Frankenberg weist eine Reihe verschiedener Lagerstätten auf, aus denen hauptsächlich Kupfer- und Eisenerz gewonnen wurden. Kupfererze wurden z.B. in den Bergbaurevieren von Vöhl-Thalitter, Frankenberg-Geismar, Bergfreiheit und Marsberg abgebaut. Über viele Jahrhunderte wurden im Adorfer Raum und im Kellerwald Eisenerze gefördert. Goldvorkommen lagerten im Eisenberg in Goldhausen bei Korbach. Weitere Informationen finden Sie unter undefinedwww.geopark-waldeck-frankenberg.de .


Hochheide

Heide

Heide

Durch das besondere Klima im Upland ist auf den kargen Böden in Höhenlagen über 700 m eine Heide mit eigener Prägung entstanden – eine beeindruckende Hochheidelandschaft. Die Heideblüte zieht alljährlich Tausende von Besuchern an, die auf einer Wanderung die Schönheit der Landschaft erleben und einmalige Eindrücke sammeln wollen.  


Willinger Hochheideturm

Hier ist oben

Hier ist oben

Genießen Sie den einmaligen Blick über die Bergwelt des Hochsauerlandes, des Waldecker Landes und weit darüber hinaus von der höchsten Erhebung in Nordwestdeutschland. Ein Besuch des Willinger Hochheideturms ist ein unvergessliches Erlebnis zu jeder Jahreszeit.


Milchmuseum

Übung macht den Meister

Übung macht den Meister

Historisches, Faszinierendes und Schmackhaftes rund um die weiße Quelle des Lebens - das Upländer Milchmuhseum ist ein Museum zum Anfassen und Erleben und lädt Sie ein auf eine spannende Reise durch die Welt der Milch.


Mühlenkopfschanze

Anlaufturm

Anlaufturm

Wo kann man schon wie ein Skispringer ganz oben auf dem Anlaufturm stehen und einen Blick über die Anlaufspur in die Tiefe wagen. Die größte Skisprungschanze der Welt steht in Willingen und wartet auf Ihren Besuch. Jedes Jahr geben sich die weltbesten Skispringer an der imposanten Anlage beim Weltcup-Skispringen ein Stelldichein.


Schwalenburg

Der Uplandsteig führt an der Schwalenburg vorbei

Der Uplandsteig führt an der Schwalenburg vorbei

Überreste einer Ringwallburg des frühen Mittelalters am Hegeberg in Schwalefeld Die Befestigung der Schwalenburg auf dem Burgring besteht aus mehreren Wallringen und Gräben, umschließt eine Fläche von 6 Hektar und gehört damit zu den eindruckvollsten frühgeschichtlichen Befestigungen Mitteleuropas. Zu Anfang des 20. Jahrhunderts haben hier einige Ausgrabungen stattgefunden, über deren Inhalt außer den heute im verfallenen Zustand sichtbaren Mauerfronten nichts bekannt ist. Die Spuren von Kalkmörtel in der Toranlage des inneren Ringes und auch am nachträglich eingebauten Tor des mittleren Ringes zeigen jedoch, dass die Anlage in das frühe Mittelalter (8. bis 10. Jahrhundert) gehören muss. Die Burg zu Schwalefeld war 1537 schon Waldung. Wer sie gebaut, wie sie geheißen und wer da gewohnt hat ist unbekannt. Im Landregister vom Jahre 1537 wird sie “die Borgh zu Schwalefeld” genannt und ist mit Holz bewachsen. Um die Erhaltung von Baudenkmalen aus vergangenen Jahrhunderten ist der Naturpark Diemelsee in besonderer Weise bemüht. So wurde die "Schwalenburg" von Bewuchs befreit. Ein Aussichtspodest verschafft dem Besucher einen Gesamtüberblick über die mächtige Befestigungsanlage aus der Zeit der Karolinger.


Viadukt

Zur Zeit des Ersten Weltkrieges von 1913 bis 1917 entstand die Bahnstrecke zwischen Brilon Wald und Korbach. Man sah sich kolossalen Herausforderungen gegenüber, denn tiefe Einschnitte und hohe Dämme verursachten enorme Kosten und eine besondere Schwierigkeit stellte der Bau verschiedener Brücken dar, allen voran die große Talbrücke in Willingen: der Viadukt, das heutige Wahrzeichen. Man munkelte, jeder Kilometer der Strecke zwischen Brilon Wald und Korbach hätte rund 100.000 Goldmark verschlungen, eine für damalige Zeiten exorbitante Summe.
Die Brücke steht auf 10 Pfeilern, ist 290 m lang und an der höchsten Stelle 31 m hoch.  

Der Zahn der Zeit nagte an der Strecke der Uplandbahn und vor allem an den Brücken. Im November 1999 wurde der Bahnverkehr vorübergehend eingestellt und im Dezember 2003 nach umfassenden Sanierungsarbeiten wieder aufgenommen. Wasser- und Frostschäden hatten der Bausubstanz des Viadukts in Willingen so zugesetzt, dass ein Befahren nicht mehr möglich war. Die Außenhülle aus Natursteinen, durch Wasser und Kälte marode geworden, dienten dem Innenbau nicht mehr als Schutz, so dass die Gesamtkonstruktion der Brücke gefährdet war. 2003/2004 bekam der Viadukt ein neues Gesicht: Vertikal und horizontal wurden Hunderte von metertiefen, ca. 8 cm breiten Löchern in die Pfeiler gebohrt, in die man mit einem speziellen Druckverfahren eine flüssige Zementmischung presste. Die Natursteinhülle wurde mit Wasserdruck abgetragen und durch eine Spritzbetonmischung ersetzt, die alten Schwellen aus dem Jahre 1916 und die Schienen aus den 60er Jahren wichen modernen ypsilonförmige Stahlschwellen.
Eine computergesteuerte Signaltechnik regelt den Einsatz von komfortablen Schnellzügen der neuesten Generation. Allein für die Standfestigkeit des Willinger Viaduktes wurden 9 Millionen Euro aufgebracht.  





Die Bahnstrecke entsteht
Viadukt im Jahr 1914
Blick vom Abenteuergolfplatz auf den Viadukt


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